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Von Riccardo Curatolo Profilbild Riccardo Curatolo
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Ripple sichert XRP gegen Quantencomputer – Roadmap bis 2028

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Kurzfassung: Am 20. April 2026 hat Ripple eine vierstufige Roadmap veröffentlicht, um den XRP Ledger bis 2028 quantenresistent zu machen. Ziel ist es, den sogenannten „Q-Day

XRP mit strukturellem Vorteil gegenüber Bitcoin und Ethereum

Hier liegt der eigentliche narrative Wendepunkt. Laut den im Plan zitierten Daten beträgt die durchschnittliche Block-Zeit des XRPL 3–5 Sekunden — gegenüber 12 Sekunden bei Ethereum und 10 Minuten bei Bitcoin. Weniger Exponierungszeit des öffentlichen Schlüssels bedeutet eine geringere Angriffsfläche.

Darüber hinaus unterstützt XRPL nativ Key Rotation und deterministische Schlüsselgenerierung — Funktionen, die Ethereum auf Protokollebene nicht besitzt. Ein aktuelles Audit des Validators Vet ergab, dass rund 300.000 XRP-Konten (2,4 Milliarden Token) noch nie eine Transaktion signiert haben: Sie sind standardmäßig quantensicher.

Zum Vergleich: Google schätzt, dass etwa 6,9 Millionen BTC — fast 35 % des Umlaufangebots — angreifbar sind, weil die öffentlichen Schlüssel bereits exponiert wurden.

Die Branche ist gespalten: Saylor auf einer Seite, Ripple und Sun auf der anderen

Nicht alle teilen die gleiche Dringlichkeit. Michael Saylor von Strategy spielte die Bedrohung herunter, während Bernstein sie als einen „überschaubaren Upgrade-Zyklus

XRP notierte zum Zeitpunkt der Ankündigung bei rund 1,43 US-Dollar, ein Wochenplus von 6,8%. Der Markt reagierte verhalten – wie so oft bei Nachrichten über langfristige Infrastrukturvorhaben – doch die institutionelle Botschaft ist eindeutig: Wer langfristig Werte verwahrt, verlangt Quantensicherheit, keine Versprechen.

2028 scheint noch weit entfernt. Das ist es nicht.

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