
BlackRock erhält FCA-Genehmigung für die Geschäftstätigkeit in Großbritannien
BlackRock hat die Genehmigung der FCA erhalten, auf dem britischen Kryptomarkt tätig zu werden, und stärkt damit seine Präsenz auf dem europäischen Markt für digitale Vermögenswerte.
In der jüngsten Entwicklung hat BlackRock, die größte Vermögensverwaltungsgesellschaft der Welt, von der FCA (Financial Conduct Authority) die Genehmigung erhalten, als legitimes Kryptounternehmen zu operieren.
Der Investmentgigant hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht, der es ihm ermöglicht, weiter in den sich entwickelnden Markt für digitale Vermögenswerte zu expandieren.
BlackRock betritt Großbritannien mit FCA-Zulassung
Die offizielle Registrierung von BlackRock als 51. Krypto-Asset-Firma wurde von der FCA am 1. April 2025 bekannt gegeben. BlackRock hat sich einer exklusiven Gruppe von Finanzinstituten wie Coinbase, PayPal und Revolut angeschlossen, die die strengen regulatorischen Standards der FCA erfüllt haben.
BlackRocks iShares Bitcoin ETP hat den Handel an den Börsen Paris und Amsterdam Euronext aufgenommen. Diese Entwicklung erweitert die Präsenz des Unternehmens auf dem europäischen Kryptowährungs-Investmentmarkt.
Das Unternehmen bot einen vorübergehenden Gebührenverzicht an, um Investoren für das neue Produkt zu gewinnen. Das ETP behielt bis Ende des Jahres eine Kostenquote von 0,15 Prozent bei. Nach Ablauf der Ausnahmeregelung wird BlackRock die Gebührenstruktur auf 0,25 Prozent anpassen, was im Einklang mit ähnlichen Produkten wie dem Bitcoin-ETP von CoinShares steht.
Der iShares Bitcoin-ETP richtet sich an institutionelle Anleger und erfahrene Privatanleger. Dieses Anlageinstrument bietet eine kostengünstige Option für den Zugang zu Bitcoin innerhalb eines regulierten Rahmens. Mit diesem Schritt etabliert sich BlackRock als führendes Unternehmen im europäischen Sektor für digitale Vermögenswerte und reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Finanzprodukten, die auf Kryptowährungen basieren.
Kritik an der FCA und der Regulierungskontext
Die FCA wurde für ihre konservative Haltung bei der Regulierung von Kryptowährungen kritisiert. Die Regulierungsbehörde hat nur 9 % der Unternehmen, die eine Registrierung als Krypto-Dienstleister beantragt haben, eine Genehmigung erteilt.
In diesem Zusammenhang sagte Alan Wey, Gründer von Aventus, gegenüber DL News:
Auf der offiziellen Website der FCA heißt es, dass in vielen Anträgen wesentliche Informationen fehlten oder die geforderten Compliance-Standards nicht erfüllt wurden.
Die Zulassung von BlackRock ist ein großer Erfolg. Diese Entwicklung markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg von Kryptowährungen zur Anerkennung als Mainstream-Finanzinstrument. Das Vereinigte Königreich schließt sich damit den expandierenden Krypto-Asset-Aktivitäten von BlackRock an und unterstützt die Bemühungen des Unternehmens, Bitcoin in die Mainstream-Finanzwelt (TradFi) zu integrieren.
BlackRock und das Wachstum von Investitionen in Kryptowährungen
Vor kurzem wurde BlackRock einen Ethereum-basierten Tokenized-Money-Fonds aufgelegt, dessen Wert sich in den letzten drei Wochen auf insgesamt 2 Milliarden US-Dollar verdreifacht hat.
BlackRock verwaltet ein Portfolio von rund 12 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten (AUM) und verstärkt seine Präsenz auf dem Kryptowährungsmarkt. Im Januar 2024 brachte BlackRock den iShares Bitcoin Trust (IBIT) auf den US-Markt. Dieses Finanzinstrument ist derzeit der größte Spot-ETF auf Bitcoin in den USA mit einem Vermögen von fast 49 Milliarden US-Dollar.
Nach Daten von SoSoValue ist das institutionelle Interesse an Bitcoin-ETFs in letzter Zeit enorm gestiegen. Spot-ETFs auf Bitcoin in den USA haben im vergangenen Jahr mehr als 95 Milliarden Dollar an Investitionen angezogen. Der wachsende Bedarf an regulierten Anlagemöglichkeiten in Bitcoin wird immer deutlicher.
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