MiCA-Verordnung Frist 30. Juni 2026, Krypto-Unternehmen ohne CASP-Lizenz riskieren EU-Marktausschluss
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Von Giulia Ferrante Profilbild Giulia Ferrante
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MiCA-Frist läuft ab: 90 Krypto-Firmen droht Marktausschluss in der EU

Rund 90 Krypto-Firmen in Frankreich haben bis zum 30. Juni 2026 Zeit, eine MiCA-CASP-Lizenz zu beantragen. Wer scheitert, droht auf eine EU-weite Blacklist zu…

Noch 33 Tage. So viel Zeit bleibt rund 90 Krypto-Unternehmen in Frankreich, um sich mit der MiCA-Verordnung in Einklang zu bringen oder den Markt geordnet zu verlassen. Die Autorité des Marchés Financiers (AMF) hat den 30. Juni 2026 als endgültige Frist gesetzt. Danach entfällt die Grauzone: vollständige Lizenz als Crypto-Asset Service Provider (CASP) oder Marktaustritt. AMF-Präsidentin Marie-Anne Barbat-Layani bezeichnete die Lage als dringend. Ein Wort, das aus dem Mund einer Aufsichtsbehörde Gewicht hat.

Von der Regel zur Anwendung: Was sich wirklich geändert hat

MiCA ist seit Anfang 2025 in Kraft. Mehr als ein Jahr lang arbeitete Europa an Texten, Leitlinien und Übergangsregelungen. Jetzt hat sich der Schwerpunkt verschoben: Normen werden nicht mehr geschrieben, sie werden durchgesetzt. Die AMF hat bereits im November Mahnungen verschickt und danach den Druck erhöht. Wer keine Lizenz besitzt, muss einen geordneten Abwicklungsplan vorlegen, damit Nutzer ihre Assets zurückziehen oder übertragen können. Die Namen der nicht konformen Unternehmen können auf eine europäische Blacklist gesetzt werden.

Französische Krypto-Unternehmen ohne MiCA-Lizenz: Stand der Anträge

Quelle: AMF (Autorité des Marchés Financiers) · Januar 2026

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