BBVA startet den Bitcoin- und Ethereum-Handel in Spanien
BBVA ist die erste große spanische Bank, die den Handel und die Verwahrung von Bitcoin und Ethereum für Privatkunden anbietet und damit den MiCA-Vorschriften folgt.
BBVA ist die erste große spanische Bank, die den Handel und die Verwahrung von Bitcoin und Ethereum für Privatkunden anbietet und damit den MiCA-Vorschriften folgt.

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Der spanische Bankenriese BBVA hat den Zugang zum Handel und zur Verwahrung von Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum für alle volljährigen Kunden in Spanien geöffnet. Dies wurde nach der Genehmigung durch die spanische Regulierungsbehörde CNMV im März 2025 möglich. Seit der offiziellen Ankündigung am 4. Juli führt die Bank die Funktionalität schrittweise in der mobilen App ein.
Wie der Krypto-Service der BBVA funktioniert
Die Kunden der BBBVA können BTC und ETH selbst direkt über die App der Bank kaufen, verkaufen und speichern. Alle Transaktionen finden innerhalb der bestehenden Bankinfrastruktur statt, ohne Einbindung von externen Plattformen oder Drittanbietern für die Verwahrung. Das bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz der Gelder dank Bankstandards, einschließlich des Schutzes privater Schlüssel durch unsere proprietären Speichertechnologien.
Wie Gonzalo Rodriguez, Leiter des Privatkundengeschäfts der BBVA in Spanien, betonte:
Die Einführung erfolgt in voller Übereinstimmung mit der europäischen MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets), die die Regeln für die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte, einschließlich Verwahrung und Handel, festlegt.
Die Infrastruktur wurde auf der Grundlage der Erfahrungen der BBVA in anderen Ländern entwickelt. So wird die Bank ab 2021 ähnliche Dienstleistungen für ihre Privatkunden in der Schweiz anbieten, dann auch für Ethereum und den USDC-Stablecoin. Im Jahr 2023 führt die Garanti BBVA-Tochter BBVA in der Türkei digitale Vermögenswerte ein - Bitcoin, Ethereum, USDC, Solana, XRP, AVAX und Chiliz.
Mit dem Start in Spanien ist die BBVA die erste Großbank des Landes, die Privatkunden, die sich für Kryptowährungen interessieren, eine gebrauchsfertige Lösung anbietet. Quellen zufolge wird der Zugang zunächst auf eine Pilotgruppe beschränkt sein, bevor er in den kommenden Monaten schrittweise auf alle Nutzer ausgeweitet wird.
Außerdem ist die Empfehlung der BBVA, sich an Krypto-Assets für vermögende Privatpersonen zu beteiligen, erwähnenswert. In der Schweiz empfahl die Bank, einem Privatanleger je nach Risikoprofil bis zu 7 Prozent des Portfolios zuzuweisen. Die Führungskräfte betonen, dass bereits ein Anteil von 3 % an Kryptowährungen eine Diversifizierung und zusätzliche Rentabilität ohne übermäßiges Risiko bringen kann.
Das Interesse an Kryptowährungen wächst in der gesamten EU: In der Eurozone liegt die Marktdurchdringung bereits bei über 30 %, und es wird prognostiziert, dass es bis 2026 rund 268 Millionen Krypto-Nutzer geben wird. Gleichzeitig hat die MiCA einen klaren regulatorischen Rahmen geschaffen, der es Banken wie der BBVA ermöglicht hat, den Sektor der digitalen Vermögenswerte selbstbewusst zu entwickeln.
In den kommenden Monaten könnte die BBVA das Angebot an Krypto-Assets erweitern: USDC ist bereits in der Schweiz verfügbar und Dutzende von Altcoins sind in der Türkei erhältlich. In einem Gespräch mit Finextra betonten Vertreter der Bank, dass sie beabsichtigen, neue digitale Instrumente einzuführen - tokenisierte Anleihen, Fonds und Stablecoins.
Gleichzeitig wird erwartet, dass andere spanische Banken - Santander, Caixabank - dem Beispiel der BBVA folgen und ihre eigenen Krypto-Dienstleistungen unter dem europäischen regulierten Dach von MiCA anbieten werden.
Die BBVA bestätigt damit ihre Rolle als Innovator und ebnet den Weg für die Integration digitaler Vermögenswerte in gängige Bankprodukte. Dies könnte den Beginn einer neuen Ära des Zugangs zu Kryptowährungen für ein breites Spektrum europäischer Nutzer markieren.
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